Spielbericht von Thomas Wartmann (Volksstimme Altmark-Sport)

 

Der HV Lok Stendal hat die Spitzenpartie gegen TuS 1860 Magdeburg/Neustadt mit 32:33 Toren verloren. Nach einem dramatischen Finale standen die Stendaler mit leeren Händen da. Und dabei war der Sieg zum Greifen nahe.

Die Partie stand für die Stendaler im Vorfeld unter schlechten Zeichen. Mit Andree Hentschke und Christian Hornuff fehlten zwei Leistungsträger. Besonders bitter, dass sich Hornuff beim Abschlusstraining am Freitag schwer am Knöchel verletzte (Verdacht auf Bänderriss).

Der Tabellenführer war mit zwei Bussen angereist und hatte von der Zuschauerkulisse her fast ein Heimspiel. Trotzdem gingen die Stendaler mit breiter Brust in die Partie.

Die erste Halbzeit begann ausgeglichen. Beide Teams ließen zunächst nicht viel zu.

Zum ersten Mal setzten sich die Stendaler zum 9:7 ab. Mit zwei schnellen Toren glichen die Gäste aber wieder aus. Und später waren die Magdeburger erneut zum 11:11 heran.

Dann folgten zwei Siebenmetertore von Eric Leinung. Die Magdeburger schwächten sich in dieser Phase rund zehn Minuten vor der Pause durch drei Zeitstrafen und standen Sekunden lang sogar nur mit drei Spielern auf dem Feld.

Stendal war jetzt am Drücker und traf mehr als die Gäste. Bei 14:12 und 15:13 führte der HV Lok wieder mit zwei Toren. Kurz vor der Pause warf Chris Rosentreter zwei Tore und Stendal ging mit einer komfortablen 18:14-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der HV Lok Stendal schnell auf 20:14. Jetzt schien die Partie für die Stendaler zu laufen. In der Folge ließen die Altmärker jedoch drei Tore in Folge zu und verwalteten danach die Führung ganz gut.

Der Gegner kam in dieser Phase aber zu leicht zu seinen Toren. Das ging so lange gut, wie die Stendaler auch trafen. Gegen Ende der Partie ließ die Stendaler Trefferquote aber nach und zehn Minuten vor Ende glichen die Gäste zum 29:29 aus.

Die Magdeburger feierten den Treffer bereits wie den Sieg, den sie sich dann auch holen sollten.

Die Gastgeber blieben dran und glichen nach Gästeführung zunächst aus.

Dann lagen sie 31:33 zurück und die Partie schien zwei Minuten vor Ende verloren.

Doch die Stendaler setzten noch einen Konter und kamen auf 32:33 durch Johannes Lemme heran. 30 Sekunden vor Schluss hatte Tom Schumann die große Chance auf den Ausgleich.

Sonst am Kreis fast ohne Fehler, fand er jetzt im Magdeburger Schlussman seinen Meister.

Trainer Jörg Schulze sagte nach dem Spiel:" Das war das erhoffte, knappe und spannende Spiel. Wir haben super gekämpft und auch gespielt. Magdeburg hatte die bessere Bank. Bei uns hat am Ende die Kraft gefehlt".

 


HV Lok Stendal: Kalkowski, Vogel - Schumann 8, Lemme 7, Leinung 5, Stephan 2, Hepper 2, Rosentreter 7, Klein 1, Mehlich, Elsner.


Bildergalerie 1. Halbzeit (18:14)

Bildergalerie 2. Halbzeit (32:33)



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