Das Nordliga-Derby war gut besucht.
Das Nordliga-Derby war gut besucht.
Spielbericht von Christian Gose   Sportredaktion Altmark-Zeitung
 
 HSG entscheidet Derby mit 35:33 für sich
 
 
STENDAL (cgo). In der ersten Hälfte wollte noch keine rechte Derbystimmung aufkommen, zu deutlich führte die HSG Osterburg beim HV Lok (19:13). Doch in der zweiten Hälfte des 1. Nordliga-Spiels in der Stendaler Sporthalle Schillerstraße wurde es noch einmal richtig spannend. Am Ende brachten die Gäste von der Biese ihren Vorprung mit einer kämpferischen Leistung über die Zeit, setzten sich mit 35:33 durch und nahmen somit die beiden Punkte mit auf die Heimreise.
  Die Gastgeber gingen durch André Hentschke mit 1:0 in Front, doch anschließend übernahmen die HSG-Akteure das Kommando auf dem Feld. Bis zum 3:4 durch Christian Hornuff konnten die Stendaler noch den Anschluss halten, ehe sich die Gäste erstmals etwas absetzen konnten (3:7). Da die HSG aber anschließend einige Angriffe nicht erfolgreich abschließen konnte, gelang es den Einheimischen wieder aufzuschließen. So warf Eric Leinung in der 13. Minute zum 6:7 ein.
Da aber die Stendaler Deckung in der ersten Halbzeit viel zu zaghaft agierte und die Lok-Sieben vorn zu viele Chancen vergab, konnte sich Osterburg wieder Luft verschaffen. Selbst in Unterzahl bauten die Gäste ihre Führung aus, so geschehen beim 17:11 durch Matthias Weber (28.). Beim 18:11 durch Thomas Kuhlmann (per Siebenmeter) führten die Biesestädter kurz vor der Pause sogar mit sieben Toren. Zweimal Leinung für den HV Lok sowie Osterburgs Andreas Kuhlmann trafen noch in der Folge, so dass beim Stand von 13:19 die Seiten gewechselt wurden.
„In der zweiten Halbzeit wurde es dann ein typisches Derby, aber die Schiedsrichter haben ein besseres Spiel nicht zugelassen“, sagte HSG-Coach Michael Bindemann nach der Partie und ergänzte: „Aus unerklärlichen Gründen haben wir drei Viertel der zweiten Hälfte in Unterzahl gespielt.“ Aber auch die Hallenherren kamen nicht ungeschoren davon, sah doch auch Chris Rosentreter in der 41. Minute nach einem Foul die Rote Karte.
Die Gastgeber stellten nach einer lauten Kabinenansprache von Coach Frank Ziekau in den zweiten 30 Minuten ihre Deckung um, kehrten zum 6:0-System zurück. Dadurch verkleinerten sie die Lücken in der Abwehr. Insbesondere Norman Elsner ging immer wieder drauf, erzeugte somit Druck und konnte insgesamt acht Treffer markieren. Doch die teilweise in dreifacher Unterzahl spielenden Gäste wehrten sich tapfer, sodass die HV-Mannschaft nur langsam näher kam. Erst beim 33:33 gelang den Hallenherren kurz vor Ultimo der Ausgleich. Es waren sogar Chancen da, um das Spiel endgültig zu drehen, aber es fehlte die nötige Konzentration. Ganz anders die Gäste, die die Nerven behielten, noch zweimal zuschlugen und so den 35:33-Endstand für die HSG herbeiführten.
HV Lok Stendal: Kurze, Kalkowski - Mehlich (2 Tore), Leinung (4), Hepper (2), Rosentreter (3), Hentschke (5), Lemme (2), C. Hornuff (5), Elsner (8), Steffens, Vogel, Schumann.
HSG Osterburg: Götzky, Schrödter, Mager - Zirke (3), T. Kuhlmann (9), Braune (2), Eberhardt (2), Heinemann (1), Kiebach (7), Skorz (1), Weber (1), A. Kuhlmann (9), Papendiek (1), Krüger.

Bildergalerie 1. Halbzeit (13:19)

Bildergalerie 2. Halbzeit (33:35)

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